28.01.10 | Landshut |

 

Landshut: „Schülerpaten“ gesucht

FU-Kreisvorsitzende Elisabeth Diewald mit Maximilian Ecker von der Ausbildungsbrücke der Diakonie

Frauen-Union Landshut-Stadt informiert sich über die Ausbildungsbrücke:

Das ehrenamtliche Modell für AusbildungsPATENSCHAFTEN, welches Jugendlichen erleichtern soll, die richtigen Weichen für einen erfolgreichen Start ins Leben richtig zu stellen, stellte Maximilian Ecker von der Ausbildungsbrücke der Diakonie bei der Frauen-Union Landshut unter Leitung von Elisabeth Diewald vor.

Die Ausbildungsbrücke ist ein bundesweites Netzwerk für AusbildungsPATENSCHAFTEN mit Sitz in Berlin. Ziel sei es, Jugendlichen aus Haupt- und Realschulen eine individuelle und kontinuierliche Begleitung von der Schule ins Berufsleben zu ermöglichen. Dabei sollte die Begleitung idealerweise bereits ab der achten Klasse erfolgen und sich noch bis in die Lehre hinziehen.

Ehrenamtliche AusbildungsPATENSCHAFTEN könnten im Prinzip alle übernehmen, egal ob sie noch im Berufsleben stünden oder bereits in Rente wären, wichtig sei die Freude, sein Wissen an interessierte Schüler weiterzugeben.

Die Ausbildungsbrücke, erläuterte Ecker anhand eines Powerpoint-Vortrages, gründe sich auf drei Säulen, nämlich die Ausbildungsbrückenbörse, AusbildungsPATEN, sowie Nachhilfelehrer, wobei die Ausbildungsbrückenbörse vielfältige Angebote der Wirtschaft, vom Vortrag bis zum Ausbildungsplatz beinhalte. Ehrenamtliche PATEN würden in erster Linie die Schüler bei ihrer Berufsfindung und -einstieg begleiten und auch bei Bewerbungen helfen, während ehrenamtliche Nachhilfelehrer Lücken in verschiedenen Fächern zu schließen helfen würden.

Gerade die Begleitung der Jugendlichen, so Ecker, während der gesamten Ausbildung würde viele Betriebe zur zusätzlichen Ausbildungstätigkeit ermutigen.

Das wesentliche Kapital von AusbildungsPATEN sei die Zeitspende, die individuell sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Den interessierten Frauen erläuterte Ecker, dass die Auswahl der geförderten Schüler von Lehrern in Zusammenarbeit mit Sozialpädagogen getroffen würden, natürlich nur auf freiwilliger Basis und jederzeit bei Fragen oder Problemen einen Ansprechpartner als Helfer zur Verfügung hätten. Treffen zwischen Schüler und PATEN würden in Freistunden oder nach der Schule in geeigneten, von der Ausbildungsbrücke vorgesehenen Räumen stattfinden, und es sei wichtig, den Jugendlichen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

So würden die Chancen der jungen Menschen, einen Schulabschluss und die spätere Ausbildung zu schaffen, durch die Ausbildungsbrücke wesentlich erhöht.

Die FU-Kreisvorsitzende Elisabeth Diewald bedankte sich schließlich bei Ecker. Es sei wichtig, dass wir uns dringend und so viel wie möglich um unsere Jugend kümmern, denn gerade eine zukunftsorientierte Gesellschaft brauche die Arbeits- und Innovationskraft der Jugendlichen und sie hoffe, es finden sich viele Interessierte, die bei diesem Projekt mithelfen können.

Info:
Wer sich für dieses Projekt interessiert, kann sich gerne an Maximilian Ecker wenden, E-Mail: Patenmodell.Ecker[at]vivento.de

 

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